Manu`s Jägerragout

AuthorMartl
RatingSchwierigkeitsgradProfi

Das Rezept für dieses Rehragout wurde aus mehreren Rezepten kombiniert und vereint sozusagen das Beste von allen.

ShareTweetSaveShare
Ergibt1 Portion
Vorbereitung2 StdKochen2 StdGesamt4 Std
Für die Beize
 1 Rehfleisch (Rippen, Bauch, Hals, usw)
 1 l Wasser
 ¼ l Weißweinessig
 ¼ l Weißwein
 1 Karotte
 1 kleines Stück Sellerie
 2 Zwiebeln
 4 Lorbeerblätter, Pfefferkörner, Gewürznelken
 1 EL Thymian
 1 Schale einer Zitrone
 1 Stange Liebstöckl (Maggikraut)
 1 Prise Muskat
 1 Prise Rosmarin
Rehragout
 1 EL Butter
 1 EL Mehl
 2 Scheiben Schwarzbrot (Roggenbrot)
 Salz und Essig zum Abschmecken
Rehfleisch vorbereiten
1

Vom Reh werden nur Teile verwendet, die nicht für Braten, Reh-Rücken, oder Gulasch verwendet werden können. Man nimmt also die Rippen, Bauch, Hals, Gelenke, etc. für das Rehragout.

Fleisch beizen
2

Alle Zutaten bis auf das Fleisch zunächst in einen Topf geben, aufkochen und abkühlen lassen.

3

Das Fleisch in die Beize geben und 2 Tage kühl stellen. Das Fleisch muss von der Beize komplett bedeckt sein!

Rehragout fertig kochen
4

Nach 2 Tagen den Topf aufkochen und ca. 1 Stunde köcheln lassen bis das Fleisch weich ist. Das Fleisch aus der Beize nehmen und von den Knochen lösen. Dann die Beize abseihen.

5

Im Topf eine Einbrenne machen. Dazu Butter in den heißen Topf geben und kurz anbraten. Mehl hinzufügen und umrühren bis die Einbrenne etwas dunkel wird (aufpassen, dass sie nicht verbrennt!). Die Beize dann nach und nach wieder in den Topf geben und aufkochen lassen. Die Konsistenz sollte jetzt nicht mehr so flüssig wie eine Suppe sein, sondern etwas dicker wie eine Soße.

6

Das Schwarzbrot und das abgeseihte Gemüse und die Gewürze wieder zur Beize geben und gut durch pürieren. Zum Schluss das ausgelöste Fleisch wieder hinzufügen und mit Salz und Essig abschmecken.

KategorieKücheMethode

Zutaten

Für die Beize
 1 Rehfleisch (Rippen, Bauch, Hals, usw)
 1 l Wasser
 ¼ l Weißweinessig
 ¼ l Weißwein
 1 Karotte
 1 kleines Stück Sellerie
 2 Zwiebeln
 4 Lorbeerblätter, Pfefferkörner, Gewürznelken
 1 EL Thymian
 1 Schale einer Zitrone
 1 Stange Liebstöckl (Maggikraut)
 1 Prise Muskat
 1 Prise Rosmarin
Rehragout
 1 EL Butter
 1 EL Mehl
 2 Scheiben Schwarzbrot (Roggenbrot)
 Salz und Essig zum Abschmecken

Directions

Rehfleisch vorbereiten
1

Vom Reh werden nur Teile verwendet, die nicht für Braten, Reh-Rücken, oder Gulasch verwendet werden können. Man nimmt also die Rippen, Bauch, Hals, Gelenke, etc. für das Rehragout.

Fleisch beizen
2

Alle Zutaten bis auf das Fleisch zunächst in einen Topf geben, aufkochen und abkühlen lassen.

3

Das Fleisch in die Beize geben und 2 Tage kühl stellen. Das Fleisch muss von der Beize komplett bedeckt sein!

Rehragout fertig kochen
4

Nach 2 Tagen den Topf aufkochen und ca. 1 Stunde köcheln lassen bis das Fleisch weich ist. Das Fleisch aus der Beize nehmen und von den Knochen lösen. Dann die Beize abseihen.

5

Im Topf eine Einbrenne machen. Dazu Butter in den heißen Topf geben und kurz anbraten. Mehl hinzufügen und umrühren bis die Einbrenne etwas dunkel wird (aufpassen, dass sie nicht verbrennt!). Die Beize dann nach und nach wieder in den Topf geben und aufkochen lassen. Die Konsistenz sollte jetzt nicht mehr so flüssig wie eine Suppe sein, sondern etwas dicker wie eine Soße.

6

Das Schwarzbrot und das abgeseihte Gemüse und die Gewürze wieder zur Beize geben und gut durch pürieren. Zum Schluss das ausgelöste Fleisch wieder hinzufügen und mit Salz und Essig abschmecken.

Manu`s Jägerragout

3 Kommentare

  1. Hallo,
    endlich habe ich dieses Rezept gefunden, mein Vater hat immer Rehragout gekocht aber nie aufgeschrieben wie er das genau gemacht hat. Ich habe schon lange gesucht aber alle anderen Rezepte werden ja aus edleren Teilen gemacht. Top ich werde es gleich ausprobieren. Mein Vater hatte immer auch ein paar kleingeschnittene Essiggurken drin und dann gab es Semmelknödel dazu.
    Herzliche Grüße
    Martina

  2. Hallo, ich komme aus einer Försterfamilie. Meine Mutter hat Rehragout nur mit den von dir beschriebenen
    Teilen gekocht. Als Kinder durften wir mithelfen das Fleisch von Rippen, Knochen und Häuten zu buhlen.
    Das Gericht gab es 3 bis 4 mal im Jahr. Immer wenn Platz in der Gefriere gebraucht wurde.
    Ich koche es so seit ich selbst jage. Es ist immer ein Genuss.
    Grüße Werner

    1. Hallo Werner! Kochst du dein Rehragout auch nach diesem Rezept, oder hast du dein eigenes bzw. von deiner Mutter? Wäre interessant zu wissen welche Variationen es noch so gibt! Gruß aus Niederbayern!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert